Inklusion

Shownotes

Was ist Inklusion? Ein Modell gegen Diskriminierung – oder doch eher eine Verschleierung von Ungleichheiten? Bernd Ahrbeck plädiert für eine Anerkennung und Benennung der Realität: "Niemand ist bösartig, wenn er einen Behinderten als Behinderten bezeichnet." Denn Behinderung gibt es und natürlich haben auch Behinderte Würde. Diese müsse man achten, indem man der Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderung gerecht wird. Ahrbeck erklärt im Gespräch, welche Probleme sich durch Versuche der Inklusion ergeben und wie man es besser machen kann.

Kommentare (4)

Daniel Jakubowski

Hallo Laura Gehlhaar, ich gebe den Ball einfach mal direkt zurück: Wenn Sie schon so scharf um sich schießen (so wenigstens empfinde ich unbelegte Vorwürfe wie "reaktionär" und "behindertenfeindlich"), dann klären Sie uns doch wenigstens auf, wie Sie zu so einem Urteil kommen. Ich denke, wer das Gespräch gehört, wird Ihren Unmut nicht unbedingt teilen. Dass Herr Ahrbeck kein Experte wäre und dann auch noch "die" Arbeit "der" Behindertenbewegung bagatellisieren würde, ist zudem eine haltlose und ich fast schon sagen böswillige Unterstellung. Sie scheinen offensichtlich "für" Inklusion zu sein und das Konzept für förderungswürdig zu halten. Das ist doch völlig in Ordnung, andere Menschen haben andere Ansichten. Deshalb muss man aber diese anderen ja nicht gleich herabwürdigen.

Laura Gehlhaar

Das passiert, wenn sich Nichtbehinderte über Behinderte unterhalten. Die Aussagen von Prof. Dr. Ahrbeck sind reaktionär, oft falsch und behindertenfeindlich, während der Moderator uninformiert und unkritisch das Gespräch laufen lässt. Ohne eine Gegendarstellung mit Expertinnen, bagatellisieren solche öffentliche Gespräche die jahrelange Arbeit der Behindertenbewegung und derer, die sich wirklich für Inklusion einsetzen.

Daniel Jakubowski

Hallo David Lebuser, es ist doch völlig in Ordnung, dass Sie zu anderen Schlüssen kommen als Herr Ahrbeck. Etwas unfair finde ich, dass Sie ihm deswegen vorwerfen, er habe keine Ahnung von der Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen. Ich kann Ihnen versichern, dass Herr Ahrbeck sich im Gegenteil sehr viel damit auseinandersetzt und - wie er auch im Podcast sagt - deutlich für eine Anerkennung der Lebensrealität von Menschen mit Behinderung sowie deren Würde und Rechte plädiert. Ein Buch zu schreiben - und bei Herrn Ahrbeck sind es zahlreiche - bedarf zudem einer ziemlich ausführlichen Beschäftigung mit dem Thema, die nicht am Schreibtisch geschieht. Zuletzt zum Format: Im Normalfall präsentieren wir in unserem Podcast ein Thema anhand einer Persönlichkeit, die natürlich bestimmte Ansichten hat, die immer auch streitbar sind. Eine Kontroverse darzustellen bedarf einer Diskussionsrunde, wie sie etwas in Talkshows dargestellt wird. Das ist nicht unser Ziel. Aber Sie sind herzlich eingeladen, hier Links zu Interviews oder Beiträgen von und über andere Experten und/oder Betroffene aus dem Themengebiet zu posten, damit Interessierte sich noch andere Stimmen anhören und ansehen können.

David Lebuser

Also ich finde Herr Ahbeck hat offenbar kaum Ahnung über die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen und nur weil er ein Buch schreibt , heißt das nicht, dass we alles umdrehen man . Menschen mit Behinderung känpfen um Ihre Rechte und Ahbeck wirft hoer Steine auf einen Weg, der schon genügend Steine hat. Er sollte mal seinen Blick schärfe und dabei zB Richtung Schweden gucken. Wo die Sondereinrichtungen schon über 20 Jahre abgeschafft! Kleine Klassen können ja allen Schülern helfen! Es ist also eher ein allgemeines Systemproblem! Warum wird hier einem kontroversen Kandidaten ohne Gegenstimme die Bühne geboten? Sein Buch hat doch füe genug Kontroverse ausgelöst? Ich empfehle eine Gegendarstellung mit Raul Krauthausen, Constantin Grosch, Ute Herzog, Nora Stiess oder anderen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

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