Sozialpsychologie des Rechtsextremismus
Shownotes
Schon wieder Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit. Das Phänomen ist nicht neu und hat doch immer wieder Hochkonjunktur. In den deutschen (und europäischen) schreitet eine Vereinnahmung mindestens rechter, eher auch rechtsextremistischer Parteien voran. Das wirft die Frage auf, was so reizvoll und verführerisch daran erscheint, Überzeugungen zu vertreten und nachzueifern, die letztlich darauf ausgelegt sind, bestimmte Menschengruppen auszugrenzen. Der psychoanalytische und sozialpsychologische Blick auf und hinter Phänomene rund um Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit zeigen, dass es eine Art funktionale Seite gibt, eine Art Verheißung, die mit rassistischen und ausgrenzenden Ideologien einhergehen. Mit Sozialpsychologe Sebastian Winter und Paul Obermeyer von der IPU versuchen wir zu verstehen, dass und wie hinter rechtsextremistischen Überzeugungen Konflikte stecken, die nicht zuletzt in der öffentlichen Debatte unausgesprochen bleiben, obwohl sie thematisierbar sind.
Literaturempfehlung zu Andrea Röpke, Journalistin, die wir im Podcast erwähnen: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos, Ch. Links Verlag, 2019 Andrea Röpkes Texte in der taz: https://taz.de/Andrea-Roepke/!a25841/
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